Der Anfang des nach-naturwissenschaftlichen Zeitalters.
Gedanken und Experimente jenseits der Lehrmeinungen
von Lothar Kleine-Horst. Köln: Enane 2004

Vorwort

Auf der Suche nach einem sowohl die wissenschaftliche Zielsetzung treffenden als auch Laien ansprechenden Titel dieses Buches erinnerte ich mich an das "Ende des naturwissenschaftlichen Zeitalters" von Herbert Pietschmann. Ich war sehr beindruckt, dass dieser moderne Naturwissenschaftler, Ordinarius für Theoretische Physik der Universität Wien, solche provozierenden Worte über eine überaus erfolgreiche Wissenschaft wählt, der er selber sein wissenschaftliches Leben gewidmet hat. Ich fragte mich zudem: "Und was kommt danach?" Die Antwort, die logischerweise nur lauten konnte: "Der Anfang des nach-naturwissenschaftlichen Zeitalters", sei der Titel dieses Buches. Mit "Ende des naturwissenschaftlichen Zeitalters" und "Anfang des nach-naturwissenschaftlichen Zeitalters" ist natürlich nicht gemeint, dass die Naturwissenschaft ausgewirtschaftet habe und in Zukunft kein Thema mehr sei. Gemeint ist vielmehr, dass die Naturwissenschaft, nein, die Naturwissenschaftler, endlich ihren "Alleinvertretungsanspruch" aufzugeben haben, wollen sie weiterhin als Erforscher der Wirklichkeit gelten. Das heißt, sie müssen endlich akzeptieren, dass ihre experimentellen Methoden und ihre Theorien zwar in hervorragendem Maße geeignet sind, materielle Gegebenheiten zu erforschen bzw. zu erklären, dass sie aber ungeeignet sind, nicht-materielle Gegebenheiten einem Verständnis zuzuführen. Unglücklicherweise sind materielle Gegebenheiten nicht gänzlich ungeeignet hierfür, denn sie sind durchaus die Grundlage für nicht-materielle, unmittelbar vor allem für psychische, Gegebenheiten, wodurch die Tendenz genährt wird, diese auf Materie zu reduzieren. Diese Tendenz wird sogar - ein zusätzliches Unglück - durch die vielen Psychologen bestärkt, die mit der Psyche nichts anderes anzufangen wissen, als sie ins Materielle zu entleeren. Oder aber sie entleeren sie in den Geist, indem sie nicht zwischen (psychischer) Wahrnehmung und (geistigem) Erkennen (Kognition) zu unterscheiden vermögen. Die Psychologie steckt halt noch in den Kinderschuhen und leidet daher trotz ihres Anspruchs, es den reifen Wissenschaften Biologie und Physik gleich zu tun, an erheblichen Entwicklungsdefiziten.

Das Buch ist nicht nur für Laien im Sinne von "Nichtwissenschaftlern" gedacht. "Laie" ist auch jeder Wissenschaftler, Laie nämlich auf all jenen Sachgebieten, auf denen er nicht Fachkenntnisse besitzt, d.h. auf den allermeisten Sachgebieten, bedenkt man die heutige ungeheure Spezialisierung in der Forschung. So wendet sich dieses Buch kraft seiner interdisziplinär-wissenschaftlichen Zielsetzung vor allem an jene Wissenschaftler, die bereit sind, ihre Spezialwissenschaft im Rahmen eines umfassenden Weltbilds zu sehen. Sie können das erfolgreich nur tun, wenn sie sowohl bereit sind, ihr "Laienwissen" auf den ihnen fremden Sachgebieten durch deren Fachleute korrigieren und erweitern zu lassen, als auch bereit sind, ihr eigenes Fachwissen den wissenschaftlichen "Laien" auf dem Gebiet des eigenen Fachs zur Verfügung zu stellen.

Dieses Buch soll zur Grundlegung der Wissenschaft im nach-naturwissenschaftlichen Zeitalter beitragen (das ohnehin bereits begonnen hat), soll vor allem die gegenwärtige materialistisch-monistische Denkverengung, aber auch die dualistischen Weltbilder, überwinden helfen, indem es eine "Alles was ist" umfassende "Theorie der Wirklichkeit" vorstellt. In der ersten Hälfte des Jahres 2004 habe ich einige Manuskripte geschrieben, die sich alle mehr oder weniger eng mit diesem neuen Weltbild befassen, einem neuen Modell der Wirklichkeit und ihrer Evolution. Die Manuskripte bringen z.T. Zusammenfassungen von bereits von mir Veröffentlichtem, z.T. Neugedachtes, z.T. Ergebnisse von Forschungsexperimenten. Da diese neue philosophische Kosmologie und Anthropologie erkenntnistheoretisch die Position des "kritischen Realismus" einnimmt, gründet sie vor allem auf den wesentlichen Fakten und den einigermaßen gesicherten Theorien der Einzelwissenschaften. Da sich aus ihr generelle Strukturmerkmale für die Gegenstände der Einzelwissenschaften herleiten lassen, ist sie wiederum auch für deren Weiterentwickllung von größter Relevanz. Eine zentrale Rolle bei der Begründung des evolutionären Systems der Wirklichkeit spielt die Struktur des visuellen Wahrnehmungssystems - entsprechend der "Empiristic theory of visual gestalt perception" (ETVG) (KH 2001). Die Struktur dieser Theorie wurde jedoch nicht inflationistisch aufgebläht und wahrnehmungsfernen Wirklichkeitsbereichen übergestülpt, wie dies mit neuen Ideen oft geschieht. Vielmehr wurden die gleichen abstrakten Beziehungen, die in der konkreten Struktur der visuellen Wahrnehmung erkennbar sind, auch in anderen Wirklichkeitsbereichen gefunden. Auf diese Weise konnte der Rahmen eines hochsymmetrischen Beziehungssystems isomorpher "Welten" dargestellt werden, das als "Quadrialistische Theorie der Wirklichkeit" bezeichnet wird, und in dem die ETVG sich als die erste - und bisher einzige - ausdifferenzierte einzelwissenschaftliche Theorie präsentiert.

In diesem Buch soll ein wesentlicher Teil meines Gesamtwerks vorgestellt werden. Es ist bereits eine zweite, erweiterte, Auflage vorgesehen, für die der bisherige Text evt. auch korrigiert oder kommentiert werden wird, falls mir selbst Korrekturbedürftiges auffällt, oder ich - was für mich eine völlig neue Erfahrung darstellen würde - kritische Kommentare von (wirklichen) Lesern erhalten sollte. Erst in der erweiterten Auflage werde ich mich angelegentlicher zu Ideen und Theorien anderer Autoren äußern.

Köln, Oktober 2004
L. Kleine-Horst

Einleitung

Dieses Buch gibt zwar einen ersten Einblick in das Gesamtwerk des Autors, dennoch liefert es mit der Abfolge seiner vier Teile noch keinen stringenten Aufbau. Ohnehin sind ihre Inhalte selbst dem wissenschaftlichen Leser einigermaßen fremd. Deswegen soll hier zunächst sowohl eine kurze Inhaltsangabe der einzelnen Teile gegeben als auch versucht werden, sie als Teile eines Ganzen verstehen zu lassen. Für die Themen der Teile sollen die wesentlichen Probleme sowie die angebotenen Lösungsvorschläge dargelegt werden. 

Teil 1: Visuelle Aktualgenesen und Aktuallysen: die ignorierten Fundamental-Phänomene des Sehens

Problem: Die Objekte der Umwelt bilden sich auf dem Mosaik der aus Millionen einzelner Photorezeptoren bestehenden Retina des Auges ab. Es fehlt in der internationalen Wahrnehmungswissenschaft noch jedes Verständnis dafür, wie aus den vielen Einzelreizen ein ganzheitliches (subjektives) Wahrnehmungs-Erlebnis (Perzept) entstehen kann. Es werden viele Theorien und Theoriechen zur Erklärung einzelner, alter und neuer und durchaus interessanter, visueller Phänomene angeboten. Doch noch 1995 musste der Neurophysiologe und Nobelpreisträger D. Hubel eingestehen, dass man nicht einmal erklären könne, wie denn die Wahrnehmung auch nur eines Kreises oder des Buchstabens "A" zustande käme. Das liegt daran, dass die Wahrnehmungswissenschaftler die fundamentalen Phänomene der visuellen Wahrnehmung nicht kennen, ja, sie offenbar auch gar nicht kennenlernen wollen, wenn sie schon mehr oder weniger zufällig mit ihnen konfrontiert werden. Da es sich bei diesen Wahrnehmungsphänomenen um Bewusstseinsphänomene, um subjektive Erlebnisse, handelt, gehören sie zu denjenigen nicht-materiellen Gegebenheiten, die sich bisher noch jeder plausiblen Erklärung durch materialistische Theorien und Experimentalmethoden verweigert haben (s. Teil 3).

Lösungsvorschlag: Es wird empfohlen, sich vor aller Theorienbildung und vor weiterer experimenteller Beschäftigung mit Einzelphänomenen erst einmal mit den Grundphänomenen des Sehens vertraut zu machen, nämlich mit der großen Anzahl von Perzepten unterschiedlicher Differenziertheit, die sich stufenweise bei Vorlage ein und desselben Reizmusters einstellen können. Sie ergeben sich beim Entstehen (Aktualgenese) und beim Vergehen (Aktuallyse) des volldifferenzierten Perzepts.

 

Teil 2: Empiristische Theorie der Ontogenese und Aktualgenese
visueller Perzepte

1. Problem: Das o.a. Verständnisproblem bleibt auch für denjenigen noch bestehen, der die Fundamenalfakten der visuellen Wahrnehmung (Teil.1) kennen gelernt hat.

Lösungsvorschlag: Lesen Sie diesen Teil 2, in dem die Struktur des visuellen Systems gemäß der "Empiristic theory of visual gestalt perception" (ETVG) (KH 2001) relativ kurz beschrieben wird, sehr genau. Vergessen Sie vor allem alles, was Sie je über die "alte" Gestaltpsychologie gelesen haben, denn die ETVG stellt eine "neue" Gestaltpsychologie dar; "Gestaltwahrnehmung" im Sinne der ETVG hat mit der "Gestalt"-Auffassung jener kaum etwas gemein. Die Vermengung beider kann nur zu Missverständnissen führen, denn die "alte" Gestaltpsychologie ist eine nativistische.

Nach der ETVG besitzt ein einfaches statisches, 2-dimensionales Figur-Umfeld- Perzept wie der "Mond am Himmel" eine funktionale hierarchische Grundstruktur. Deren drei untersten Hierarchiestufen sind durch genetisch vorgegebene Körperfunktionen besetzt, auf denen sich eine 5-stufige Hierarchie von 6 antagonistischen psychischen Funktionen/Faktoren aufbaut. Diese werden aus einem in Vergessenheit geratenen Gedächtnisgesetz als Gedächtnisinhalte abgeleitet, in denen sich das Baby in einem impliziten Lernprozess und in seinen ersten Lebenswochen die Beziehungen und Beziehungs-Beziehungen zwischen den Einzelreizen des auf die Retina projizierten "Mond-im-Himmel" eingeprägt hat. Bei "Aktualisierung" dieser Gedächtnisinhalte ("Gestaltfunktionen") durch nachfolgende Sinnesreize oder/und durch Vermehrung der Aufmerksamkeits-Zuwendung auf das Objekt erzeugen die spezifischen Gestaltfunktionen "ihre" spezifischen visuellen subjektiven "Gestaltqualitäten". Dies geschieht stufenweise - gemäß der hierarchischen Anordnung der vísuellen Funktionen "von unten nach oben" ("Aktualgenese"). Eine (regressive) De-Aktualisierung der Funktionenhierarchie "von oben nach unten" bringt eine Entdifferenzierung ("Aktuallyse") des stets ganzheitlichen Perzepts mit sich, in das alle Erlebensqualitäten der aktualisierten Gestaltfunktionen einfließen.

Die in der ETVG theoretisch abgeleiteten visuellen (Gedächtnis)Funktionen für die statische, zweidimensionale Figur/Umfeld-Wahrnehmung scheinen identisch zu sein mit von den Neurobiologen empirisch gefundenen Funktionen visueller Neurone.

2. Problem: Perzepte, die komplexer sind als das einfache Figur/Umfeld-Perzept (z.B. "Mond am Himmel") sind nicht ausschließlich aus den Beziehungen und Beziehungs-Beziehungen zwischen den retinalen Einzelreizen ableitbar.

Lösungsvorschlag: Wenn dasselbe alte Gedächtnisgesetz auf die Beziehungen und Beziehungs- Beziehungen zwischen den Augenmuskel-Innervationen beim "Wandern" des Blicks von dem einen Objekt(teil) zu einem anderen angewandt wird, lässt sich aus der Einprägung dieser Beziehungen eine 5-stufige Hierarchie von weiteren visuellen Gedächtnisinhalten (Gestaltfaktoren) ableiten, die die Quantität, die Orientierung und die Form von Objekten bzw. Objektteilen zu detektieren vermögen.

 

Teil 3: Über die trialistische Lösung des "Leib-Seele-Problems"
zum quadrialistischen Modell der Wirklichkeit

1. Problem: In der Leib/Seele-Literatur werden zwei Faktengruppen angegeben: Materie (Leib, Körper, Gehirn) und Bewusstsein (Seele, Geist), die einander beeinflussen. Nun kann man sich nicht vorstellen, wie der materielle, aber unbewusste, Körper Einfluss auf die bewusste, aber immaterielle, Seele ausüben kann und umgekehrt. Alle bisherigen Erklärungsversuche sind unbefriedigend, sowohl die dualistischen, in denen Materie und Bewusstsein (Leib und Seele) als zwei wesensverschiedene "Dinge" angesehen werden, als auch die monistischen, in denen (heute meistens) Bewusstseinsvorgänge auf materielle Prozesse zurückgeführt werden.

Lösungsvorschlag: Die erklärungsträchtige ETVG beruht von Anfang an (KH 1961) auf der Annahme, dass sich "zwischen" der "Seinsweise" der "Materie" (mit den Rezeptoren und Nervenzellen) und der Seinsweise des "Bewusstseins" (mit dem Wahrnehmungserleben) eine dritte und gleichwertige Seinsweise befindet, die der "Funktionen" (sowohl der Körperfunktionen als auch der psychischen Funktionen, d.h. der Gestaltfunktionen/ Gedächtnisinhalte). Diese funktionale Seinsweise ist in Wissenschaft und Philosophie völlig unbekannt und nicht einmal als Idee aufgetaucht. Aber sie "hält Leib und Seele zusammen", indem sie beide "durchzieht". Sie trennt auf diese Weise Materie und Bewusstsein voneinander, verbindet beide aber auch miteinander. Monismus und Dualismus beruhen somit auf einem falschen Weltbild; die Wirklichkeit ist (zumindest) trialistisch.

2. Problem: Das in sich am meisten gefestigte Teil-Weltbild ist das materialistisch- monistische der Naturwissenschaft, wenn es auch durch moderne quantentheoretische Spekulationen einen etwas dualistischen Anstrich bekommen haben mag. Aber dieses Weltbild ist, betrachtet man die gesamte Wirklichkeit, d.h. "Alles was ist", nicht in der Lage, eine Anzahl bedeutender Phänomene zu erklären, vor allem solche, die mit den Ausdrücken "Psyche" (mit der Wahrnehmungsfähigkeit) und "Geist" (mit der Denkfähigkeit) gemeint sind, als auch solche Fakten, die als "Außersinnliche Wahrnehmung" und "Psychokinese" bezeichnet werden.

Lösungsvorschlag: Es wird ein neues Weltbild vorgestellt, das das naturwissenschaftliche Weltbild in sich begreift und es transzendiert. Hierzu wird das trialistische Weltbild der ETVG, das bereits das Materie-Bewusstsein-Problem einer Lösung zugeführt hat, erweitert. Es wird unter Übertragung der in ihm gefundenen Symmetrien nach "oben" zum Geist hin und nach "unten" zur anorganischen Materie hin extrapoliert. Es entsteht dabei ein System, nach dem sich die Evolution als Makroevolution der Wirklichkeit in vier Evolutionsstufen und vier "senkrecht" auf diesen stehenden Seinsweisen vollzogen hat - und sich heute noch als Mikroevolution (Persönlichkeitsentwicklung) in jedem menschlichen Individuum vollzieht.

Zu den bisher angenommenen drei Seinsweisen kommt eine vierte hinzu, die "ordinale Seinsweise", wodurch sich das neue Weltbild als ein quadrialistisches ausweist. Zu den bisher betrachteten Evolutionsstufen / Persönlichkeitsschichten, der 2. Stufe (Bio-Evolution / Körper) und der 3. Stufe (Psycho-Evolution / Seele), kommen die 1. Stufe (Universaler Kosmos / anorganische Materie) und die 4. Stufe (Individualer Kosmus / Geist) hinzu.

Mit Hilfe der Definition von "Materie" als der Hierarchie von Zeit, Raum und Energie/Masse, in dieser Anordnung "von unten nach oben", ist die Evolution von "Alles was ist" in genau diesen vier vorgefundenen Evolutionsstufen und in genau diesen vier vorgefundenen Seinsweisen zu verstehen, nämlich als eine Aktualisierung mit anschließender progressiver De-Aktualisierung der Hierarchie der Materie- Bedingungen, die im "Vakuum" angesiedelt sind.

 

 Teil 4: Beziehung zwischen Relativitätstheorie, Quantentheorie
und Quadrialistischer Theorie der Wirklichkeit

Problem: Albert Einstein hat bis zu seinem Tod vergeblich Relativitätstheorie und Quantenmechanik in einer "Großen vereinheitlichten Theorie" zusammenzufassen versucht, einer Theorie, in der die vier "Kräfte" (starke, schwache und elektromagnetische Wechselwirkung sowie Gravitaton) Ausdruck ein- und derselben "Kraft" oder Entität anzusehen seien.

Lösungsvorschlag: Nach der im Quadrialistischen Weltbild (Teil 3) gegebenen Definition von "Materie" besitzt jedes Materie-Teilchen nicht nur ihre eigene Energie (oder Masse), sondern auch ihren eigenen Raum und ihre eigene Zeit. Dies gilt nicht nur für die mikrophysikalische, sondern auch für die makrophysikalische Materie. Das heißt: Das mathematisch handliche "Raum-Zeit-Kontinuum" Einsteins ist ontologisch eine "Zeit-Raum-Hierarchie" (was einander nicht ausschließt), wobei das "Vakuum" die "nullte", die Zeit die 1., der Raum die 2., 3. und 4., und die Gravitation als "Raumkrümmung" die 5. Materiedimension repräsentieren.

In dieser Hierarchie besteht eine hohe Symmetrie der interdimensionalen Relationen: die n-te Dimension eines Materiegebildes ist endlich in Bezug auf die unendliche (n-1)-te Dimension desselben Materiegebildes.

Da die Energie/Masse gequantelt ist, sind - allein nach dem im quadrialistischen Weltbild geltenden Symmetrieprinzip - auch Raum und Zeit gequantelt. Aus der Quantelung der Materie im Mikrophysikalischen ergibt sich - nach den in evolutionären Hierarchien geltenden Stufengesetzen - auch die Quantelung der makrophysikalischen Materie mit der Gravitation als Energie/Masse- Dimension.

So sind die Spezielle und die Allgemeine Relativitätstheorie sowie die Quantentheorie in der Quadrialistischen Theorie als ihrer Supertheorie vereinigt. Einstein unterlag wohl dem Irrtum, für die physikalischen Theorien eine physikalische Supertheorie suchen zu sollen. Er hätte nach einer nicht-physikalischen Supertheorie suchen müssen, in der sich gleichsam die Axiome der Physik befinden, so wie sich die Axiome der Logik, der Arithmetik und der Geometrie auch in einem nicht-logischen, nicht-arithmetischen bzw. nicht-geometrischen Beziehungssystem befinden.

Zum Teil 1: Aktualgenesen und Aktuallysen: die ignorierten Fundamental-Phänomene des Sehens.

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